Date

Oct 20, 2025

Author

Sacha Schwarz, Louis Widmer, Raphael Kunz

Duration

September 2025

Category

OutLab

Workshop

Mushroom

Workshop Pilzmyzel

Welche Materialien lassen sich lokal, kreislauffähig und mit biologischen Mitteln herstellen und welche Rolle kann dabei Abfall spielen? Im Zentrum dieses Projekts steht die Erforschung von Myzelkompositen, die aus organischen Reststoffen der ZHdK gezüchtet wurden. Ziel ist es, nicht nur das gestalterische Potenzial lebender Werkstoffe auszuloten, sondern auch zirkuläre Prozesse innerhalb einer Hochschulinfrastruktur sichtbar und nutzbar zu machen. Erprobt wurden sowohl verschiedene Substratmaterialien als auch Wachstumsformen und Oberflächenbehandlungen.



Erste Testserien mit Pizzaschachteln mit Ölresten wurden mit verschiedenen Verhältnissen mit Reihi und Hanf kombiniert. Das Öl hemmte das Wachstum des Myzels nicht. Bilder von links nach rechts: 1. Nach 1 Tag, 2. Nach 7 Tagen, 3. Nach 10 Tagen


© Nadine Schütz


Obere Reihe: Getrocknete Mischungen mit der Ausgangslage des Ecovative Starter (Reishi, Hanf)

Untere Reihe: Verschiedene Tests mit Spezies wie z.B. dem Austernseitling oder dem Pestalotiopsis microspora, der PLA zersetzen kann.


© Nadine Schütz


Die wiederverwendbare Linsenform als Weiterentwicklung zur Tetrapodform.


© Nadine Schütz

  1. Carnaubawachs & Hibiskusblüten

  2. Kiefernharz

  3. Bienenwachs

  4. Candelillawachs


© Nadine Schütz


Sources

Figures 1–3: © Raphael Kunz
Figure 4: © Louis Widmer